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Bucher: "Europäisches Schuldenkarussell dreht sich munter weiter"
"Wie das Amen im Gebet zahlt am Ende des Tages immer der Steuerzahler drauf"

"Das europäische Schuldenkarussell konnte auch nach diesem Euro-Gipfel nicht gestoppt werden, sondern es dreht sich munter weiter. Auch nach dieser erfolgten Notoperation ist Griechenland ein Patient mit infauster Prognose", sagt heute BZÖ-Bündnisobmann Abg. Josef Bucher zum Ergebnis des Euro-Gipfels.

"Die Banken, die sich nun an diesem neuen Hilfspaket freiwillig beteiligen sollen, sind großteils im öffentlichen Bereich aktiv, womit letztendlich wieder der Steuerzahler gerade stehen muss. Wie in einem Karussell finanziert der Steuerzahler die maroden Banken und beide zusammen finanzieren wiederum Griechenland. Wie das Amen im Gebet zahlt also am Ende des Tages immer der Steuerzahler drauf", meinte Bucher.

"Im Grunde ist diese gewählte Vorgangsweise also nichts anderes als eine durchsichtige Mogelpackung mit einer Verlagerung der Probleme weg von Griechenland hin zum ganzen Euro-Raum. An der Gesamtsituation ändert sich dadurch aber überhaupt nichts", kritisiert Bucher. Vielmehr gelte es, die Währungsschieflage auszugleichen, die da laute, dass man nicht schwache Volkswirtschaften und starke Volkswirtschaften in eine Währungszone pressen könne.

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