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BZÖ-Bündnisobmann Klubobmann Josef Bucher und BZÖ-Familiensprecherin Abg. Ursula Haubner präsentierten heute im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz ein Vier-Säulen-Modell für eine Besserstellung der Familien. "Die Familie hat sich in Form und Vielfalt in den vergangenen Jahren stark geändert. Sie ist und bleibt aber ganz besonders für viele junge Menschen ein wichtiger Teil der Lebensqualität. Der rot-schwarzen Bundesregierung ist die Familienpolitik leider gleichgültig. Insbesondere die ÖVP hat die Familienpolitik völlig begraben. Das BZÖ fordert als neue bürgerliche Kraft und Familienpartei ein Umfeld, damit sich die Familien gut entwickeln können und Familie wieder leistbar wird", so Bucher.
Bucher und Haubner verlangen als Kernforderung eine steuerliche Entlastung der Familien. Statt den zahlreichen verwirrenden Absetzbeträgen soll es nur einen großen Absetzbetrag pro Kind geben. "Familien mit Kindern sollen weniger Steuern zahlen und das bei weniger Verwaltung", betonten die BZÖ-Politiker.
Das Vier-Säulen-Modell des BZÖ:
1. Finanzielle Ressourcen stärken: Die Kürzungen der Familienleistungen durch SPÖ und ÖVP sind ein fatales Signal. Das BZÖ fordert u.a. die Valorisierung des Kinderbetreuungsgeldes sowie der Familienbeihilfe.
2. Steuerliche Entlastung: Familien mit Kindern sollen weniger Steuern zahlen. Das BZÖ verlangt nur mehr einen fixen Absetzbetrag pro Kind.
3. Ausbau der Dienstleistungen außerhalb der Familie: Die Betreuung der Kinder durch die öffentliche aber auch die private Hand soll nach Bedarf ausgebaut werden. Wichtig ist die Flexibilität, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten.
4. Recht auf Schutz und Fürsorge: 11.000 Kinder werden jährlich ihren Eltern wegen Kindeswohlgefährdung abgenommen. Wir brauchen daher ein gutes Frühwarnsystem. Das BZÖ verlangt den Ausbau des Mutter-Kind-Passes zu einem Eltern-Kind-Jugend-Pass, gekoppelt an den Bezug der Familienbeihilfe. Von Geburt an soll eine gesundheitliche und psychosoziale Begleitung stattfinden.
"SPÖ und ÖVP dürfen die Familienpolitik nicht länger nur als Kostenfaktor sehen. Die Familien sind das Rückgrat der Gesellschaft und müssen in das Zentrum der politischen Betrachtung gerückt werden", so Bucher und Haubner.