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"Die Katastrophe in Japan lässt nur eine Schlussfolgerung zu: Raus aus der Atomenergie! Denn die Kernenergie ist ein systematisches Spiel der Zerstörung der Menschheit und nicht beherrschbar. Wenn den Politikern in Österreich, Europa und auf der ganzen Welt etwas an unserer Jugend liegt, dann gibt es nur den endgültigen Ausstieg aus der Atomkraft. Die Ängste und Sorgen der Menschen müssen endlich ernst genommen werden", so BZÖ-Bündnisobmann Klubobmann Josef Bucher im Rahmen der Sondersitzung des Nationalrates.
Bucher zeigte sich erstaunt, dass sich die SPÖ mit ihrem Verweis auf das Nein der Bevölkerung zum AKW-Zwentendorf im Jahr 1976 von Bruno Kreisky, der das AKW errichten ließ, distanziere. Der BZÖ-Chef warf SPÖ und ÖVP vor, in Österreich für einen Ausstieg aus der Kernenergie einzutreten, aber in Brüssel unter dem Teppich zu kriechen und für den Ausbau zu stimmen. "Die Menschen haben den verlogenen diplomatischen Schöngeist satt und wollen von SPÖ und ÖVP nicht mehr belogen werden. Der von ÖVP-Umweltminister Berlakovich angekündigte Stresstest für europäische Atomkraftwerke ist ein reines Placebo und sorgt maximal bei den Beamten bei der Administration für Stress. Das BZÖ fordert Rot und Schwarz auf, endlich wirkungsvolle Maßnahmen wie ein Veto oder das Einfrieren der EU-Beiträge Österreichs zu setzen."
Der Bündnisobmann verwies auf das BZÖ-Maßnahmenpaket für einen Ausstieg aus der Kernenergie und für eine Energieautarkie des Landes. "Österreich muss als ersten Schritt sofort aus Euratom aussteigen. Wir brauchen die 40 Millionen Euro, die Österreich jährlich nach Brüssel für die Atomkraft zahlt, für den Ausbau der erneuerbaren Energieformen. Die Österreicher haben für die Atomlobby genug gezahlt!", betonte Bucher.