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Bucher: SPÖ entdeckt im Sommerloch die Ein-Personen-Unternehmen
„Wenn das der SPÖ ein ehrliches Anliegen ist, dann sollten wir im Parlament gemeinsame Sache machen“

Im heurigen Sommerloch wird anscheinend sogar die SPÖ zum Anwalt der sozial Schwächeren unter den selbstständigen Wirtschaftstreibenden. Nur Matznetter kommt mit diesem Ansinnen um vier Sommer zu spät, denn schon im Sommer 2008 hat das BZÖ die großen Problemfelder, die es bei den Ein-Personen-Unternehmen gibt, aufgezeigt“, stellte BZÖ-Bündnisobmann Abg. Josef Bucher klar.

 

„Wie ehrlich diese plötzliche soziale Ader der SPÖ gemeint ist, zeigt sich an dem Umstand, dass das BZÖ ab September 2008 laufend Anträge im Parlament – der letzte im Mai 2011 – eingebracht hat, um dieser großen Gruppe der Ein-Personen-Unternehmen zu helfen. Alle Anträge in diesem Zusammenhang wurden auch von der SPÖ abgelehnt“, kritisierte Bucher.

 

"Durch eine gezielte Förderung der vielen tausend Ein-Personen-Betriebe könnten auch tausende neue Arbeitsplätze geschaffen werden", rechnet Bucher Matznetter vor. „Schon die Senkung des nötigen Eigenkapitals auf 15.000 Euro ist eine sinnvolle Erleichterung beim Einstieg in die Selbstständigkeit“.

 

„Gerade diese Unternehmen sollten auch in Form zeitlich befristeter Beschäftigungsprämien, die für zusätzlich angestelltes Personal zur Auszahlung gelangen, unterstützt werden“. Bucher forderte in diesem Zusammenhang innovative Handlungen, wie ein Anreizsystem für die vielen Ein-Personen-Unternehmen. "Wenn nur jedes zweite dieser Unternehmen einen Mitarbeiter einstellt und der Staat für diesen Mitarbeiter die Lohnnebenkosten um 50 Prozent senkt, kann der Arbeitsmarkt gestärkt werden“.

 

„Wenn das nun alles der SPÖ ein ehrliches Anliegen ist, dann sollten wir im Parlament gemeinsame Sache machen – man muss das der ÖVP ja nicht gleich beichten - und einen Antrag für die Förderung der Ein-Personen-Unternehmen einbringen“, meinte Bucher.

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