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"Die Forderung nach "Vereinigten Staaten von Europa" ist für das BZÖ strikt abzulehnen. Die EU ist ein Staatenbund und soll das auch bleiben. Österreich muss und soll souverän und selbstbestimmt bleiben", so BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher zum Vorstoß des rumänischen Staatschefs Traian Basescu der sich für "Vereinigten Staaten Europas" einsetzt.
Bucher spricht sich vielmehr für ein Europa der zwei Geschwindigkeiten mit einem Kerneuropa aus: Die Österreicher haben für die finanzmaroden EU-Länder "Genug gezahlt!". Wir verlangen daher sofortige Verhandlungen über ein Kerneuropa mit Ländern wie Deutschland, Österreich, den Niederlanden und einer eigenen Zone mit Ländern, die ihre Finanzen nicht im Griff haben. Diese Länder sollen die Euro-Zone verlassen und eine eigene Landeswährung oder einen Euro-Light einführen."
Der BZÖ-Chef sprach sich vehement gegen eine Ausweitung der EU-Kompetenzen aus. "Eine europäische Zentralregierung ist der falsche Weg. Österreich muss auch künftig über die Steuer-, Lohn- und Wirtschaftspolitik selbst entscheiden können."