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Bundeshymne - Bucher: Es muss nicht alles so bleiben
Das einzig berechenbare an der ÖVP ist ihre Unberechenbarkeit

Zur Diskussion über eine Änderung des Textes der Bundeshymne erklärte BZÖ-Bündnis- und Klubobmann Josef Bucher heute in einer Pressekonferenz "dass nicht alles so bleiben muss." Das BZÖ sei durchaus aufgeschlossen gegenüber einer vernünftigen Änderung. Bucher regt an, die Literaten des Landes zu einem Ideenwettbewerb aufzurufen und eine Ausschreibung wie bereits 1946 abzuhalten. Dies sei aber nicht wirklich ein wahres Problem, verglichen mit Eurokrise, Schuldenexplosion und Reformstillstand, sondern ein Ablenken der ÖVP, "die herumrudert und Probleme sieht, die keine sind, um von den eigenen abzulenken", so Bucher.

Im Unterschied zur FPÖ sei das BZÖ nicht kategorisch gegen eine Äderung des Textes der Bundeshymne. Bucher: "Wir sind im 21. Jahrhundert angekommen, daher sind textliche Änderungen durchaus möglich. Das Ergebnis einer Ausschreibung muss eine saubere Lösung im Einklang mit Allen sein, verlangte Bucher.

Die Vorgänge rund um den Text der Bundeshymne zeigen für Bucher "das Sittenbild der ÖVP, die Liste der Abtrünnigen wird immer länger!" Nach den Steirern, der Wirtschaftskammer, dem Bauernbund und den Frauen seien es zuletzt die EU-Abgeordneten gewesen, die trotz des "Nein!" ihres Parteichefs Spindelegger und Finanzministerin Fekter im EU-Parlament für eine Aufstockung des EU-Budgets gestimmt hatten.

"Bald wird es heißen: "Spindelegger allein zuhaus" und der ehemals mächtigen ÖVP wird auch das Volk abhanden gekommen sein", so Bucher. Dies sei nicht würdig für eine Regierungspartei, denn "eine Regierungspartei muss berechenbar sein", mahnte der BZÖ-Chef. "Das einzig berechenbare an der ÖVP ist aber ihre Unberechenbarkeit", erklärte Bucher.

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