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BZÖ-Bucher: Euro steht am Abgrund - Zahlungsstopp an Pleitestaaten!
Griechenland mit 200 Prozent Staatsverschuldung nicht mehr im Euro zu halten

"Europa geht den Bach hinunter, aber österreichische Steuermilliarden fließen weiter ungebremst in EU-Pleitestaaten und marode Banken. Griechenland ist mit 200 Prozent Staatsverschuldung nicht mehr in der Eurozone zu halten. Es droht eine erneute Rezession und der italienische Staatsbankrott wäre das Ende des Euro. Das BZÖ verlangt den sofortigen Zahlungsstopp Österreichs an Pleitestaaten und marode Banken. Gleichzeitig dürfen nur mehr die noch halbwegs finanziell intakten Staaten im Euro bleiben, es muss eine Zweiteilung des Euro in eine Hartwährungs- und Weichwährungszone geben und Griechenland muss den Euro verlassen und zur Drachme zurückkehren, um finanziell zu überleben. Wenn SPÖ und ÖVP in Österreich jetzt nicht die Notbremse ziehen, wann dann?", so BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher angesichts der dramatischen Herbstprognose der Europäischen Union.

Die Wirtschaft der Eurozone droht wegen der Schuldenkrise in eine Rezession abzurutschen. "Das Wachstum in Europa ist zum Stillstand gekommen, und es besteht das Risiko einer erneuten Rezession", musste heute EU-Währungskommissar Olli Rehn zugeben. Die Schulden Griechenlands dürften laut EU-Prognose in den nächsten Jahren völlig aus dem Ruder laufen. Die gesamtstaatliche Verschuldung werde 2012 und 2013 jeweils knapp 200 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erreichen. Ein Schicksal, das laut Experten auch Italien treffen könnte! Gleichzeitig droht die EU-Kommission Belgien, Malta, Polen, Ungarn und Zypern mit Sanktionsverfahren, weil sie ihre zu hohe Staatsverschuldung nicht zügig genug abbauen.

"Es ist völlig egal, welche Regierung in Athen im Amt ist, es ist völlig egal wie viele Milliarden der Rettungsschirm noch nach Griechenland pumpt, das Land ist pleite und kann mit 200 Prozent Schuldenquote nicht im Euro überleben. Es ist im Interesse Griechenlands die Währungszone freiwillig zu verlassen und sich mittels Abwertung wieder wettbewerbsfähig zu machen und finanziell zu retten", so Bucher. Für Österreich gelte nur mehr das Prinzip zu "retten was zu retten ist, nachdem die jahrelangen Warnungen des BZÖ ignoriert wurden und SPÖ und ÖVP unsere mittlerweile zu hundert Prozent bestätigten Positionen mitleidig belächelt haben. Die gesamte Eurozone und damit auch Österreich steht am Abgrund. Mit einer Vogel-Strauß-Politik Marke Faymann und Fekter fährt Österreich mit Vollgas in diesen Abgrund". Der BZÖ-Chef verlangt erneut einen Zahlungsstopp und die Einführung einer echten Schuldenbremse, um Österreich ein griechisches Schicksal zu ersparen.

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