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BZÖ-Bündnisobmann Josef Bucher forderte heute eine Universitäts-Milliarde, um aus der Finanzierungssackgasse endlich herauszukommen. "Wir haben immer mehr Studierende und immer höhere Kosten, aber weniger Geld für die Universitäten zur Verfügung. Die Uni-Politik in Österreich befindet sich auf Dritte Welt Niveau. Wenn die Länder rund um Österreich billiger werden, dann müssen wir immer besser werden. Daher volle Fahrt für Bildung und Forschung, um Österreich wirtschaftlich weiterzuentwickeln", so Bucher.
Als Teil der Universitäts-Milliarde verlangte Bucher die Wiedereinführung der Studiengebühren, denn deren Abschaffung sei ein großer Fehler gewesen. Ein Studienbeitrag von 500 Euro pro Semester würde bei 280.000 Studenten 280 Millionen Euro pro Jahr bringen. Weiters soll eine Einschreibgebühr von 5.000 Euro eingeführt werden, wobei die Inländer diese Gebühr in Form eines Uni-Bonus ersetzt bekommen. Bei 28.000 ausländischen Studenten, erhalten die Universitäten so weitere 140 Millionen Euro. "Allein diese zwei Maßnahmen bringen den Unis 420 Millionen Euro. Wir brauchen aber auch Geld aus dem Budget, um insgesamt eine Milliarde für die Universitäten zur Verfügung zu stellen", erklärte der BZÖ-Chef.
"Österreich benötigt eine neue Form der Mittelverwendung, weg von der Objekt- und hin zur Subjektförderung. Die Universitäten müssen endlich wirtschaftlich geführt werden. Das Leistungsprinzip muss nicht nur für die Studierenden, sondern auch für die Professoren und den gesamten Uni-Bereich gelten. Wenn den Studenten die Chance geboten wird, ihr Studium in kürzester möglicher Zeit zu absolvieren, bringt das nur Vorteile für Alle und einen enormen volkswirtschaftlichen Nutzen", erklärte Bucher.