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"Der vom ÖBB-Chef Kern angekündigte Personalabbau im Verwaltungsbereich ist bestenfalls ein Reförmchen. Das wird nicht reichen, um die ÖBB zu gesunden", erklärte BZÖ-Bündnisobmann Josef Bucher auf Kerns Vorschläge in "Im Journal zu Gast". Zudem sei zu erwarten, dass der "heimliche ÖBB-Chef Haberzettl" diese Personalreduktion nicht zulässt. Nur eine Privatisierung der ÖBB könne eine solide wirtschaftliche Basis vorbereiten.
"Bis zu sieben Milliarden Euro Steuergeld werden jährlich in das Unternehmen gepumpt. Kern braucht für dieses Fass ohne Boden nicht noch um weiteres Kapital betteln", so Bucher. Zuerst müssten die ÖBB endlich aus der Geiselhaft der roten Gewerkschaftsbonzen befreit, die Pensionsprivilegien abgestellt werden und das Personal radikal um die Hälfte reduziert werden.
Nach Buchers Vorstellungen sollen im Zuge einer Privatisierung die Schienen im Eigentum der Republik bleiben, der Güter- und Personenverkehr jedoch von privaten Unternehmern betrieben werden. "Das wäre ein wichtiger Schritt, um die ÖBB zu einem kundenorientierten und wettbewerbsfähigen Unternehmen zu machen", erklärt der BZÖ-Bündnisobmann.