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"Die ÖBB entwickeln sich immer mehr zu einem Fass ohne Boden. Nachdem jährlich bis zu sieben Milliarden Euro Steuergeld in das Unternehmen gepumpt werden, wird jetzt auch noch ein dreistelliger Millionenverlust erwirtschaftet. Jeder Österreicher und jede Österreicherin zahlen derzeit jährlich 2.500 Euro an die ÖBB, ohne ein einziges Mal mit der Bahn gefahren zu sein. Die rote Misswirtschaft führt die ÖBB immer weiter in den Abgrund. Daher müssen die ÖBB endlicht privatisiert werden", so BZÖ-Bündnisobmann Josef Bucher zur heutigen "Antrittspressekonferenz" des SPÖ-Parteisoldaten Christian Kern drei Monate nach dessen Antritt als ÖBB-Chef. "Wenn Kern auch bei Entscheidungen für das Unternehmen so rasch reagiert, wie bei der Einberufung seiner Antrittspressekonferenz, dann gute Nacht."
Nach seinen, Buchers, Vorstellungen sollen die Schienen im Eigentum der Republik bleiben, der Güter- und Personenverkehr jedoch von privaten Unternehmern betrieben werden. "Im Telekombereich wäre es heute undenkbar, dass es nur einen staatlichen Anbieter gibt. Die ÖBB müssen endlich aus der Geiselhaft der roten Gewerkschaftsbonzen befreit werden und nach privatwirtschaftlichen Kriterien leistungsorientiert geführt werden", so Bucher.
Weiters erinnert Bucher, dass die ÖBB-Mitarbeiter im Schnitt 27 Tage im Krankenstand und durchschnittlich mit 52 Jahren in Pension gehen. Auch der de facto Versetzungsschutz ist nicht mehr zeitgemäß. "Es darf nicht sein, dass die Steuerzahler für die roten Gewerkschaftsprivilegien weiter zur Kasse gebeten werden. Daher ist eine Privatisierung der ÖBB der einzig mögliche Schritt, die ÖBB zu einem kundenorientierten und wettbewerbsfähigen Unternehmen zu machen", erklärt der BZÖ-Chef.