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"Wir leben derzeit in Österreich das Thema Integration nicht", so BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher. Das BZÖ will, dass beim Thema Integration besonders in der Schule angesetzt wird, um die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund zu verbessern. Bucher präsentierte deshalb heute den "BZÖ-Katalog für Integration" für eine effiziente und zielführende Integration an den österreichischen Schulen. "Dabei stehen die Deutschpflicht im Schulhof, ein Unterrichtsfach "Herkunftssprache", ein maximaler Anteil von Schüler nicht deutscher Muttersprache von 30 Prozent pro Klasse und Integrationsbeauftragte im Mittelpunkt". Zur Realisierung einer gelungenen sprachlichen und soziokulturellen Integration von Schülern mit Migrationshintergrund müssen somit Mindeststandards eingeführt werden", so Bucher.
Die Beherrschung der Sprache sei die Voraussetzung für gelungene Integration, für einen positiven Schulabschluss und für adäquate Chancen am Arbeitsmarkt. Daher müsse eine ständige Förderung der deutschen Sprache über die gesamte Schullaufbahn - startend im Kindergarten - beginnen. Auch ein Unterrichtsfach: "Herkunftssprache" müsse eingeführt werden. "Die Kinder sollen auch ihre eigene Muttersprache richtig erlernen, damit sie dann auch die Unterrichtssprache Deutsch ordentlich erlernen können", betonte Bucher. Und weiter: "Zwei- oder Mehrsprachigkeit wäre ein grundsätzlicher Vorteil auf dem Arbeitsmarkt und ist der Integration förderlich, gerät aber aufgrund zweifacher fehlender Sprachkompetenz - sowohl in Deutsch wie auch in der Sprache des Herkunftslandes - bei Migranten der zweiten Generation zum gravierenden Nachteil".
Auch im benachbarten Deutschland wird von der FDP eine Deutschpflicht in Schulhöfen diskutiert. "Deutsch soll nicht nur im Unterricht, sondern auch im Schulhof gesprochen werden. Ein Integrationsbeauftragter soll die Einhaltung dieser Regel überprüfen und helfen Konflikte zu lösen, bevor sie eskalieren", so Bucher.