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BZÖ-Bucher: "Raus aus der Euro-Zone für Länder, die dort nichts verloren haben!"
BZÖ-Chef fordert "Euro-Light" - Durch rot-schwarze Steuererhöhungen und Belastungen eingenommenes Geld fließt in Wahrheit nach Irland

BZÖ-Bündnisobmann Klubobmann Josef Bucher forderte im Rahmen einer Pressekonferenz, dass die finanzmaroden EU-Länder den Euro-Raum verlassen sollen. "Raus aus der Euro-Zone für Länder, die dort nichts verloren haben und nur die anderen Länder mit hinunterziehen. Das BZÖ ist für eine Kernzone der wirtschaftlich starken EU-Länder und einen eigenen Euro-Light für allen anderen Länder."
Bucher rechnete vor, dass die Irland-Hilfe den österreichischen Staat bis zu 2,7 Milliarden Euro kosten wird. "Die Einsparungen von Pröll und Faymann bei den Familien, den Pflegebedürftigen, den Autofahrern usw. machen drei Milliarden Euro aus. Das ist in Wahrheit das Geld, das jetzt Irland gegeben wird und fast ausschließlich in die Banken fließt."
Damit sei noch längst nicht Schluss, "denn im kommenden Jahr werden sich höchstwahrscheinlich die ebenfalls finanziell schwer angeschlagenen Staaten Portugal (Finanzbedarf: 50 Milliarden Euro) und Spanien (Finanzbedarf 300 Milliarden Euro) um Hilfe bei EU-Ländern wie Deutschland und Österreich anstellen. Damit wäre der Euro endgültig Geschichte und ganz Europa in einer dramatischen Krise", warnte der BZÖ-Chef. 
Bucher rechnete vor, dass Österreich für die Finanzhilfen für Griechenland, Irland, Spanien und Portugal etwa 13 Milliarden Euro zahlen müsste. "Das ist genauso viel wie das Budgetdefizit, also die Differenz der Einnahmen und Ausnahmen in Österreich ausmacht. ÖVP-Finanzminister Pröll und Co. müssen daher endlich einmal zur Kenntnis nehmen, dass wir nicht so viel Geld für die wirtschaftlich nachrangigen EU-Staaten haben."
"Der Euro befindet sich in einer substantiellen Krise. Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Dramatik bereits zum Ausdruck gebracht. Die EU darf sich nicht mehr durch weitere Rettungsaktionen in eine noch größere Bedrängnis bringen lassen. Daher sollen die finanzmaroden EU-Staaten den Euro-Raum verlassen und sich mit Hilfe einer eigenen Währung erfangen", betonte der BZÖ-Bündnisobmann.      

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