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BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher spricht sich massiv gegen den geplanten dauerhaften Euro-Schutzschirm aus und fordert eine Volksabstimmung. "Wenn Österreich dem permanenten Euro-Schutzschirm zustimmt, dann sperren Faymann und Pröll ganz Österreich in einen europäischen Schuldturm ein. Auch wenn es sich nur um einige wenige Worte handelt, in den Auswirkungen für Österreich ist das eine massive Änderung des Vertrages von Lissabon. Deshalb muss über diese Änderung eine Volksabstimmung in Österreich durchgeführt werden", so Bucher.
Der BZÖ-Chef erinnert auch daran, dass Bundeskanzler Faymann bei jeder gravierenden Änderung des EU-Vertrags den Österreicherinnen und Österreichern eine Volksabstimmung versprochen habe. Faymann müsse Wort halten, denn die Zustimmung von "Bankenminister Pröll" sei ja sowieso zu erwarten. "Nein zur Dauerhaftung Österreichs für die europäischen Schuldenkaiser und für die maroden Banken. Österreich hat selbst genug Schulden. Deshalb Volksabstimmung - die Österreicher haben ein Recht darauf, selbst zu entscheiden", betont Bucher. Die Ansicht Faymanns, dass keine Änderung notwendig sei, stehe im Gegensatz zu anderen Ländern und sei typisch für die Feigheit und Verlogenheit der österreichischen Regierung wenn es um Europa geht. "Jetzt geht es wirklich um die Zukunft Österreichs - ein permanenter Schutzschirm und die geplanten Euro-Anleihen bringen Österreich unwiderruflich in die Geiselhaft der Schuldenländer und sind eine Bedrohung für unsere ganze Gesellschaft", so Bucher.