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Das BZÖ wird im Herbst eine abweichende Stellungnahme zu den Ergebnissen des Rechnungshof-Unterausschusses mit dem Titel "ÖBB-Skandale - eine Bahn sieht rot" als Buchform veröffentlichen. Dies kündigten heute BZÖ-Bündnisobmann Klubobmann Abg. Josef Bucher und BZÖ-Rechnungshofsprecher Abg. Gerald Grosz im Rahmen einer Pressekonferenz an. "Dieser vom BZÖ eingesetzte Ausschuss hat ergeben, dass für die Steuerzahler dank des rot-schwarzen Missmanagements ein Schaden von 1,2 Milliarden Euro entstanden ist, 300 Millionen Euro durch Spekulationsverluste, 900 Millionen Euro im Zuge des Kaufes der ungarischen Güterbahn MAV Cargo. Damit haben sich alle Verdachtsmomente des BZÖ bestätigt. Die ÖBB, die in den nächsten Jahren 30 Milliarden Euro an Schulden anhäufen werden, sind nach dem Euro-Griechenland-Desaster der Schuldentreiber Nummer 2", so Bucher.
Gerald Grosz, BZÖ-Vertreter im RH-Unterausschuss, kritisierte, dass "die ÖBB in den vergangenen Jahrzehnten von einem rot-schwarzen Konglomerat der Unfähigkeit geführt wurden. SPÖ und ÖVP haben die ÖBB als Versorgungsinstrument für gescheiterte rot-schwarze Politfunktionäre missbraucht und die Steuerzahler müssen dafür büßen." Als Schuldige für die Milliardenverluste nannte Grosz ÖBB-Aufsichtsratsvorsitzenden Pöchhacker, der etwa im Alleingang einen sieben Millionen Euro schweren Lobbyingauftrag an ein ungarisches Briefkastenunternehmen erteilt hat sowie die Vorstände Poschalko, Klugar und den ÖBB-Manager Leitgeb.
Der Bericht von Rot und Schwarz sei den Oppositionsparteien in der heutigen letzten Sitzung wenige Minuten vor der Abstimmung vorgelegt worden. Es handle sich nur um eine Kopie der Sitzungsprotokolle. "Dies zeigt, dass die rot-schwarze Bundesregierung gar kein Interesse an Konsequenzen nach dem ÖBB-Finanzdesaster hat. Das BZÖ wird daher mit dem Buch "ÖBB-Skandale - eine Bahn sieht rot" im Herbst eine umfassende Diskussion über die Machenschaften von SPÖ und ÖVP bei den ÖBB starten", bekräftigte Grosz.
Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ