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Am 16. Dezember 2010 jährt sich zum ersten Mal die Trennung der Freiheitlichen in Kärnten vom BZÖ. "Aus der Distanz eines Jahres betrachtet, kann ich heute überzeugt sagen - das ist ein Jahr Freiheit", so BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher heute bei einer Pressekonferenz in Wien. Bucher wies darauf hin, dass das BZÖ vor dem Verrat der Gebrüder Scheuch bundesweit bei ein bis zwei Prozent lag und heute zwischen fünf und neun. "Für das BZÖ war dies ein erfolgreicher Schritt und eigentlich sollten wir einen Dankesbrief an die Gebrüder Scheuch verfassen", so Bucher. Das BZÖ habe im letzten Jahr befreit Politik machen können, habe seine rechtsliberalen Kanten geschärft und politisch Zähne gezeigt.
Bucher appellierte auch an die Medien, das BZÖ nicht mehr mit FPÖ/FPK in einen Topf zu werfen. "Ich bin nicht im dritten Lager und melde dort auch keinerlei Besitzansprüche an. Dort tummeln sich Strache, Scheuch und Dörfler. Wir sind rechtsliberal statt rechtsradikal. Das BZÖ ist die neue bürgerliche Bewegung!" Der BZÖ-Chef erinnerte auch daran, dass das BZÖ bei Neuwahlen derzeit sowohl im Nationalrat wie auch im Kärntner Landtag sicher vertreten wäre, kritisierte aber auch den Mandats- und Geldraub sowie auch den Wählerbetrug durch die Gebrüder Scheuch. "Das BZÖ ist frei, wir haben Ballast abgeworfen und gehen einen Weg mit zukunftsorientierter Politik für die nächsten Generationen. Ich blicke immer positiv in die Zukunft und nie negativ in die Vergangenheit".