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Französische Fregatten für Griechenland - über eine Milliarde Euro Kosten
Bei kommender Umschuldung bezahlt Österreichs Steuerzahler den Deal

Nach brandneuen Informationen des deutschen Magazins "Der Spiegel" will Paris zwei bis vier neue Tarnkappen-Fregatten an die griechische Marine liefern und zwar zum Preis von 300 Millionen Euro das Stück. Weil das hochverschuldete Griechenland die nötigen 300 Millionen Euro pro Schiff derzeit aber nicht aufbringen kann, habe Paris der Athener Regierung angeboten, ihr die Fregatten für fünf Jahre kostenlos zu überlassen. Erst dann sollen die von der Staatswerft DCNS entwickelten Schiffe bezahlt oder andernfalls von der französischen Marine übernommen werden.

BZÖ-Chef Josef Bucher schlägt jetzt dazu Alarm: Eine Umschuldung Griechenlands stehe direkt vor der Tür. In diesem Fall würde die Regierung in Athen einen Teil ihrer Schulden nicht mehr zurückzahlen müssen. Falls in diesem Fall die europäischen Rettungsmechanismen greifen - und damit der Bundeshaushalt einspringt - ,müsste der österreichische Steuerzahler einen Teil der griechischen Staatsausgaben tragen und damit auch die Kriegsschiffe aus Frankreich zumindest teilweise bezahlen. "Griechenland verhöhnt die europäischen Steuerzahler und Länder wie Frankreich leisten tatkräftig Beihilfe. Mit dieser über einer Milliarde für Tarnfregatten bauen Griechenland und Frankreich bewusst darauf, dass die europäischen Steuerzahler nach einer Umschuldung die Kosten tragen. Das ist ein neuerlicher Affront und ein weiterer Beweis dafür, wie richtig das BZÖ mit seiner Forderung nach einem Zahlungsstopp für die unverschämten Hellenen liegt. Tarnfregatten mittels Tarngeschäften sind nicht der Umgang, den man sich von einem Bittsteller gegenüber den Nettozahlern erwartet und eine Verhöhnung aller Geberstaaten," so Bucher.

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