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"Die ÖVP befindet sich nur mehr auf dem Weg zurück in die Vergangenheit. Mit dem Abgang von Fritz Grillitsch wurde einer der letzten Reformer schlicht und einfach weg gemobbt. Unter ÖVP-Obmann Spindelegger und dem wahren Parteichef Erwin Pröll fährt die ÖVP auf Retro-Kurs. Das BZÖ ist im Gegensatz zur ehemaligen Volkspartei die neue bürgerliche Kraft in Österreich, die für ein modernes Österreich steht", so BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher in einer Reaktion auf den Rücktritt von ÖVP-Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch.
Grillitsch habe in seiner eigenen Rücktrittsaussendung bestätigt, dass er gehe, weil es "immer schwieriger geworden sei, zum Konsens und Ausgleich der unterschiedlichen Interessensgruppen sowohl innerhalb des Bauernbundes, wie auch im Gefüge der Partei beizutragen." Bucher sieht hier einen weiteren Beweis dafür, dass "die Zeit der Allerweltsparteien Marke ÖVP endgültig vorbei ist und die ÖVP immer mehr vor einer Zerreißprobe steht. Mit der Verniederösterreicherung der ÖVP ist die ehemalige Volkspartei dem Untergang geweiht und steht mittelfristig vor einer Spaltung".
Jakob Auer als höchstwahrscheinlicher Nachfolger des Reformers Grillitsch sei symptomatisch für die "ÖVP-uralt" unter Spindelegger/Pröll. Auer sei bisher politisch nur durch seine zehn Nebentätigkeiten aufgefallen, was ihn zum unrühmlichen Spitzenreiter unter den Parlamentariern mache. "Jetzt kommt mit dem Bauernbundpräsidenten Nebenjob elf bei Auer. Ein schwarzer Multifunktionär aus dem Raiffeisenreich, der wie ein Neugebauer im Trachtenjopperl wirkt. Ein Steinzeitfunktionär für eine ÖVP die in der Politsteinzeit lebt", so Bucher.