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"Der Rüffel aus Brüssel bestätigt die BZÖ-Forderung nach einer echten Schuldenbremse mit Sanktionen", so BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher am Beginn seiner heutigen Rede bei der Sondersitzung des Nationalrates. "Es ist die Lehre aus dem wirkungslosen Vertrag von Maastricht, dass Schulden machen unter Strafe gestellt werden muss. Wer nicht für eine Steuerbremse ist, der steht für höhere Steuern und da machen wir als BZÖ nicht mit". Der BZÖ-Chef anerkannte zwar die Bemühungen der Bundesregierung, sich zu erklären, leider seien diese Erklärungen von Kanzler und Vizekanzler aber ein missglückter Versuch geworden. Die einzige klare Botschaft von Faymann und Spindelegger sei gewesen, auch weiterhin den Österreichern das Steuergeld aus der Tasche zu ziehen und an Pleitestaaten und Banken weiterzugeben. "Sie haben kein Konzept, keine Lösung, sie haben nur die Steuerzahler bis jetzt Milliarden gekostet", betonte Bucher.
Das BZÖ habe den Bucher-Plan mit klaren Lösungen, die Regierung sei planlos. "Sie verschließen die Augen vor den Problemzonen und betreiben unverantwortliche Angstmache. Die Menschen haben mittlerweile Angst und brauchen Visionen und Hoffnungen. Stattdessen bejammern SPÖ und ÖVP ihre eigene Unfähigkeit, statt mutig Reformen voranzutreiben. Sie werden fürs Regieren bezahlt und nicht fürs Jammern", kritisierte Bucher. Österreich brauche eine Verwaltungsreform, eine Gesundheitsreform, eine Bildungsreform; überall könne am Apparat und am System eingespart werden statt am Bürger, verwies Bucher auf die allein 599 Vorschläge des Rechnungshofes. "Die Politik muss endlich wieder Vertrauen herstellen, Lösungen bieten und auch umsetzen".