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BZÖ-Bündnisobmann Klubobmann Josef Bucher forderte heute im Rahmen einer Pressekonferenz klare und strenge Kriterien für Manager, die als Vorstände in staatsnahen Unternehmen tätig sein sollen. Das BZÖ wird eine diesbezügliche Änderung des Aktiengesetzes beantragen, in der Voraussetzungen für eine Bestellung als Vorstand vorgeschrieben werden sollen. "Erstens müssen sie fachliche Kriterien vorweisen, zweitens einen erfolgreichen unternehmerischen Lebenslauf und drittens müssen sie unbescholten sein. Das Skylink-Desaster, bei dem unter rot-schwarzer Verantwortung beinahe eine Milliarde Euro vernichtet wurde, hat uns wieder einmal vor Augen geführt, dass nur unfähige Politgünstlinge von SPÖ und ÖVP als Manager von staatsnahen Unternehmen eingesetzt werden. Dies ist zum Nachteil der Steuerzahler und muss endlich beendet werden. Österreich braucht keinen Tummelplatz für rot-schwarze Günstlingsversorgung, sondern Fachleute und Profis", so Bucher.
Bucher wies darauf hin, dass das BZÖ bereits im Frühjahr 2009 eine umfassende Sachverhaltsdarstellung bezüglich des Skylink-Debakels an die Staatsanwaltschaft übermittelt habe. "Wir haben bis heute keine Nachricht erhalten, offenbar ist hier überhaupt nichts weitergegangen. Ich hätte mir erwartet, dass VP-Schuldenvize Pröll wie bei der Hypo auch bei Skylink ein CSI einsetzt, da es sich um eine ähnlich hohe Schadenssumme handelt. Offenbar wird hier mit zweierlei Maß gemessen und die Staatsanwaltschaft sowie der Rechnungshof dürfen nicht dort unbehindert handeln, wo Rot und Schwarz das Sagen haben", kritisierte der BZÖ-Chef.
Von der heutigen Sitzung des Flughafen-Aufsichtsrates erwartet sich der BZÖ-Bündnisobmann personelle Konsequenzen für den unfähigen rot-schwarzen Vorstand. "Die von SPÖ und ÖVP eingesetzten Politpensionäre und Günstlinge, wie etwa Gabmann und Kaufmann, müssen sofort freigesetzt werden", verlangte Bucher.