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BZÖ-Bündnisobmann Klubobmann Josef Bucher und die Obfrau des Vereins Familiezukunft Österreich, Mag. Heidrun Tscharnutter, haben heute, Freitag, 5.000 Unterschriften von betroffenen Familien gegen die Kürzungen der rot-schwarzen Bundesregierung an Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer überreicht. Das BZÖ hat angesichts der Budgetkürzungen bei Familien, Pflegebedürftigen, Jugendlichen und sozial Schwachen die am 29. Oktober 2010 initiierte Bürgerinitiative "SOS-Familie" tatkräftig unterstützt und in allen Bundesländer Aktionstage abgehalten. Die Bürgerinitiative wird jetzt im parlamentarischen Petitionsausschuss behandelt.
"Die Hoffnungen der Familien ruhen jetzt auf den gesammelten Unterschriften. Das Belastungspaket von ÖVP-Finanzminister Josef Pröll ist eine Sauerei und eine Frechheit auf dem Rücken der Familien, der Studierenden und des Mittelstandes. Wir werden gemeinsam mit Familienzukunft Österreich mit allen Mitteln weiter gegen Kürzungen bei der 13. Familienbeihilfe, beim Pflegegeld, beim Mehrkindzuschlag, beim Alleinverdienerabsetzbetrag und für eine Wertsicherung bei den Familienleistungen kämpfen", betonte Bucher.
Der BZÖ-Chef forderte in diesem Zusammenhang von der heute angelobten Familienstaatssekretärin Verena Remler eine "Garantie für Familien" und ein klares Bekenntnis gegen die rot-schwarzen Budgetkürzungen bei den Familien. "Die ÖVP hat mit Pröll und Familienminister Mitterlehner als Familienpartei abgedankt. Es ist zu hoffen, dass wenigstens Remler als unverbrauchte Staatssekretärin das Wort gegen unsoziale Kürzungen und Belastungen erhebt und sich auch gegen den pröllschen Starrsinn durchsetzt", so Bucher.
Heidrun Tscharnutter betonte, dass Familienzukunft Österreich "über die Parteigrenzen hinweg eine starke Lobby für die Familien sein wird. Der Familiengipfel zwischen Faymann, Pröll und den Organisationen ist aufgrund der Unnachgiebigkeit der Regierungsparteien gescheitert. Jetzt ruhen die Hoffnungen der Familien auf der direkten Demokratie. Wir werden uns mit aller Kraft für die Interessen der Familien einsetzen", sagte Tscharnutter.