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"Ich sehe für Österreich keine Alternative, als die Wehrpflicht auszusetzen wie Deutschland das gerade macht", bekräftigte BZÖ-Bündnisobmann Abg. Josef Bucher seinen Standpunkt in dieser Frage im Rahmen einer Pressekonferenz. "Wir wollen aber nicht eine Abschaffung wie Darabos, sondern die moderne Interpretation eines Freiwilligenheeres mit einer Milizkomponente. Es wäre daher auch wirtschaftlicher und sinnvoller, in diese Richtung zu marschieren", so Bucher.
Nur noch in Finnland und in der Schweiz gibt es eine Wehrpflicht, "die aber nicht mehr zeitgemäß ist." Laut Bucher reichen 15.000 Mann, um für alle etwaigen hereinbrechenden Katastrophen gerüstet zu sein, "das ist eine wichtige Komponente und die Herausforderung schlechthin, der sich das Bundesheer für Österreich in Zukunft zu stellen hat!" Die Professionalität eines Berufsheeres ist für den BZÖ-Bündnisobmann auch wichtig, um auf europäischer Ebene in einem gemeinsamen Sicherheitssystem mitwirken zu können.
Diese Reform mit einer Freiwilligenarmee samt Milizkomponente ist laut Bucher der richtige Weg, "anstatt herumzufuhrwerken wie Darabos, der sich als Totengräber des Bundesheeres erfolgreich versucht." Es sei ja mittlerweile nicht mehr nachvollziehbar, welches Konzept Darabos verfolge - "außer, das Heer massiv zu schädigen und das kann nicht im Interesse des Landes sein!", kritisierte Bucher den SPÖ-Verteidigungsminister.